WENN EINE PLATZWUNDE AM KOPF.

 

Ich erinnere mich gerade an ein Erlebnis vor ein paar Jahren.

Ich hatte die Zusage für einen für mich wichtigen Auftrag bekommen und ich weiß noch, in dem Moment dachte ich. "OMG, wenn ich da noch genauso bin wie jetzt, mit diesem Trauma-Muster, dann wird es total anstrengend für mich. Bitte Gott, mach was."

Dieses "Bitte Gott, mach was", ging dann sehr schnell. Ein paar Tage danach hatte ich in der Nacht einen TRAUM, dass ich ins Krankenhaus komme mit einem Loch im Kopf, hinten rechts. Ich habe mich dabei interessanterweise sehr wohl gefühlt und hatte in der Früh den Gedanken, dass es ein Heilungstraum ist.

UND DANN eine Zeitlang später kam ich aus Marrakesch - und diese Stadt ist eh schon voller Magie und dort sind unerklärbare Dinge passiert, (und nein, mir hat niemand etwas in Glas geschüttet..;-)), - zurück nach Deutschland.

UND tatsächlich bin ich ein paar Tage nach meiner Ankunft mit einer Platzwunde am Kopf aufgewacht (hinten rechts). Der Notarzt meinte nur, hier in der Wohnung haben sie sich die Platzwunde nicht zugezogen. Ich weiß bis heute nicht wo, in welcher Zeitebene, ich da unterwegs war.

 

LONG STORY SHORT: Ich wurde mit 7 Tacker-Nadeln genäht und konnte gleich wieder nach Hause. Das ABGEFAHRENE war, ich war in so einer hohen Energie für mehrere Monate und diese immens große LIEBE und FREUDE hier ist gigantisch. (Ich kriege gerade Gänsehaut beim Schreiben). Das alles ist ein RIESEN großes Energiefeld, wo alles enthalten ist. Der HASS, die FREUDE…... Ich saß quasi z.B. beim Kaffee trinken im Café in den Energiefelder der scheinbar anderen und alles erschien in mir.

 

Und diese Schwingung ist unbeschreiblich. Zu dieser Zeit konnte ich nur ganz kurz rausgehen, weil das für mein System nicht lange auszuhalten war. Und ich kann mich noch erinnern, dass ich abends gar nicht schlafen gehen wollte, um nichts zu verpassen, weil einfach alles so schön ist. DAUERHAFT in LIEBE quasi.

Ich hatte zuvor schon ein paar Einheitserfahrungen, doch dieses Mal hatte sich etwas GRUNDLEGENDES geändert.

 

JAAA und DANNNN kam der Tag X – der Himmel auf ERDEN endete. Der scheinbare Absturz. Ich pendelte von diesem Zeitpunkt an zwischen BLISS ZUSTÄNDEN und IDENTIFIKATION mit etwas. Ich kann es gar nicht klar beschreiben. Es war als ob Gott mir sagen wollte: "Sooo, jetzt habe ich dir gezeigt wie ES hier wirklich ist, Jetzt darfst du ES noch mal alleine erklimmen. ICH BIN DA. "

 

Zu dieser Zeit tauchte oft der Satz in meinem Bewusstsein auf, GOTT und MENSCH werden eins.

Rückblickend betrachtet, denke ich, vielleicht habe ich diese Erfahrung geschenkt bekommen, um ES geerdet, mehr verkörpert leben zu können.

 

Einige von euch kennen sicher noch diese aufgeblähte Michelin Männchen, die früher auf der Tankstelle standen. Es war, als ob mit der Erfahrung der Platzwunde, jemand mit einer Nadel in mein Kostüm hineingestochen hat, das ich mir jeden Morgen brav angezogen habe. Und meine ganzen Masken fallen durften und dürfen. Ein intensiver Prozess. Die letzten Jahre waren teilweise so anstrengend. Diese innere Zerrissenheit und Ohnmacht. Und dazu kamen Krankheiten, Konflikte, Todeserfahrungen und immer dieses Pendeln zwischen diesen nicht beinflussbaren Energien. HEUTE bin ich echt dankbar, dass es ein für mich gesundes Maß angenommen hat. Mit diesen Frequenzen umzugehen.

Warum ich euch das erzählen mag? Ich weiß gerade nicht genau. Vielleicht ist es schön zu wissen, dass das HIER ein Ort voller LIEBE ist, in dem alle Energien enthalten sind. Doch die sind nicht tief oder hoch schwingend, sondern da ist nur diese neutrale Energie, die ihren Ausdruck findet. Und da ist FÜLLE pur. Da ist kein Mangel. Zumindest aus meiner Wahrnehmung heraus.

 

Das LEBEN ist dann nichts gepimptes mehr. Da bin ich nicht mehr auf der Suche nach einer Erfahrung im Außen oder im Inneren, also kein ERFAHRUNGS - JUNKIE mehr. DA ist eine NEUTRALITÄT. Und gleichzeitig ETWAS, das so menschlich nährend ist.

 

Gott führt uns. Alle.